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Citalopram (Citalopram hydrobromide)

€33.13

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Citalopramhydrobromid ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen. Es gehört zu den selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI). Die Wirkung baut sich meist schrittweise über mehrere Tage bis Wochen auf. Übliche Nebenwirkungen können Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit oder vermehrtes Schwitzen sein. Nehmen Sie es regelmäßig nach Anweisung ein und brechen Sie die Therapie nicht abrupt ab.

Citalopram (Citalopramhydrobromid) – Patienteninformation für Österreich

Citalopram ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer). Es wird zur Behandlung verschiedener psychischer Beschwerden eingesetzt, insbesondere von Depressionen und Angststörungen. Diese Seite bietet eine verständliche Übersicht über Wirkung, Anwendung, wichtige Wechselwirkungen und praktische Hinweise.


1) Grundlegende Produktinformationen

  • Wirkstoff: Citalopram (häufig als Citalopramhydrobromid)
  • Arzneimittelgruppe: SSRI (selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
  • Therapieziel: Linderung depressiver und/ oder angstbezogener Symptome
  • Typische Darreichungsformen: Filmtabletten oder andere oral verabreichbare Formen (je nach Produkt)
  • Handelsnamen: je nach Hersteller/Präparat

Hinweis: Genaues Dosierschema, Stärke (mg), Nebenwirkungen und Anwendungshinweise können je nach Herstellerprodukt variieren. Beachten Sie bitte die Angaben auf der Packung sowie die Informationen in der Gebrauchsinformation.


2) Wirkprinzip (Mechanismus of Action)

Citalopram erhöht die Verfügbarkeit von Serotonin im Gehirn. Serotonin spielt eine Rolle bei Stimmung, Antrieb, Schlaf, Stressverarbeitung und Angstregulation.

Vereinfacht erklärt:

  • Citalopram hemmt den Transporter, über den Nervenzellen Serotonin wieder aufnehmen (Serotonin-Transporter).
  • Dadurch bleibt Serotonin länger im synaptischen Spalt verfügbar.
  • Langfristig können sich Signalwege im Gehirn anpassen, was zur Verbesserung der Symptome beiträgt.

Wichtig: Die volle therapeutische Wirkung entwickelt sich meist nicht sofort, sondern über Tage bis Wochen.


3) Pharmakokinetik – wie der Körper Citalopram verarbeitet

Die Pharmakokinetik beschreibt, was der Körper mit dem Wirkstoff macht: Aufnahme, Verteilung, Verstoffwechselung und Ausscheidung. In der Praxis sind vor allem diese Punkte relevant:

  • Resorption: Citalopram wird nach oraler Einnahme in der Regel gut aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: Es verteilt sich im Körper und wirkt im zentralen Nervensystem.
  • Metabolismus: Abbau erfolgt hauptsächlich in der Leber.
  • Ausscheidung: Ausscheidung über den Stoffwechselweg; dabei spielen Nieren und Leber eine Rolle.

Für die Anwendung relevant: Bei Leberfunktionsstörungen oder bestimmten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kann die Konzentration im Blut stärker ansteigen. Dann können Anpassungen der Dosis oder engere Kontrollen erforderlich sein.


4) Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)

Citalopram wird üblicherweise bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Depressive Episoden (bzw. depressive Störungen)
  • Angststörungen, z. B. Panikstörung oder generalisierte Angst (abhängig vom jeweiligen Zulassungsumfang)
  • In manchen Situationen auch bei weiteren psychischen Belastungen, wobei die genaue Eignung vom medizinischen Kontext abhängt.

Hinweis: Die exakten zugelassenen Indikationen hängen von der nationalen Zulassung und dem konkreten Produkt ab. Die folgenden Informationen dienen als allgemeine Orientierung.


5) Wann beginnt die Wirkung? Zeitlicher Verlauf

Viele Patient:innen spüren innerhalb kurzer Zeit erste Veränderungen, aber das bedeutet nicht automatisch, dass die Therapie bereits „voll wirkt“. Häufige Muster:

  • Nach 1–2 Wochen: erste Anzeichen einer Besserung sind möglich (z. B. mehr Ruhe, weniger Gedankenkreisen).
  • Nach 4–6 Wochen: oft Beurteilung, ob die Behandlung ausreichend anspricht.
  • Langfristig: Stabilisierung über weitere Wochen/Monate.

Wenn anfangs vorübergehend Nebenwirkungen auftreten (z. B. Unruhe oder Übelkeit), sind diese nicht selten. Meist lassen sie nach einigen Tagen nach. Sprechen Sie bei starken oder anhaltenden Beschwerden mit Ihrer medizinischen Betreuung.


6) Dosierung – allgemeine Orientierung

Die Dosis von Citalopram wird individuell festgelegt. Alter, Begleiterkrankungen, andere Medikamente, mögliche Wechselwirkungen und Verträglichkeit spielen eine Rolle.

Aspekt Wichtige Hinweise (allgemein)
Start Oft wird mit einer niedrigen Dosis begonnen, um die Verträglichkeit zu prüfen.
Steigerung Dosisanpassungen erfolgen in der Regel schrittweise in Abständen von einigen Tagen bis Wochen.
Erhaltungsphase Nach Ansprechen wird die wirksame Dosis häufig beibehalten, um Rückfälle zu vermeiden.
Absetzen Ein plötzliches Absetzen kann zu Entzugssymptomen führen. Daher ist ein langsames Ausschleichen wichtig.
Besondere Situationen Bei älteren Patient:innen, Lebererkrankungen oder bestimmten Wechselwirkungen kann eine Anpassung erforderlich sein.

Wichtig: Halten Sie sich an die Angaben Ihres individuellen Behandlungsplans. Wenn Sie Fragen zur korrekten Einnahme haben (z. B. Startdosis, mögliche Erhöhung, Einnahmezeitpunkt), klären Sie dies bitte vor Veränderungen.


7) Einnahme-Timing: morgens oder abends?

Citalopram wird meist einmal täglich eingenommen. Der Zeitpunkt kann an Ihre Verträglichkeit angepasst werden.

  • Morgens kann sinnvoll sein, wenn das Medikament eher „aktivierend“ wirkt oder Schlafprobleme verstärkt.
  • Abends kann sinnvoll sein, wenn es tagsüber müde macht.

Tipp: Nehmen Sie die Tablette möglichst immer zur gleichen Zeit. So reduzieren Sie das Risiko, eine Dosis zu vergessen, und behalten einen stabilen Einnahmerhythmus.


8) Interaktionen mit Lebensmitteln (Nahrung)

Grundsätzlich kann Citalopram mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Ob es in Ihrer Situation besonders sinnvoll ist, zu einer Mahlzeit einzunehmen, hängt von der Verträglichkeit ab.

  • Wenn Sie Übelkeit oder Magenunruhe verspüren, kann die Einnahme mit einer Mahlzeit helfen.
  • Vermeiden Sie extreme Diäten oder große Änderungen im Essverhalten direkt bei Therapiebeginn, da dies Stimmung und Schlaf beeinflussen kann.

Merke: Lebensmittel sind meist weniger problematisch als Wechselwirkungen mit anderen Arzneien.


9) Alkohol – wie gut passt das zusammen?

Während einer Behandlung mit Citalopram wird in der Regel vom Alkoholkonsum abgeraten. Hintergrund:

  • Alkohol kann Stimmung und Angst verschlechtern.
  • Er kann Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel oder verlangsamte Reaktion verstärken.
  • Gerade in der Startphase oder bei Dosisänderungen kann Alkohol die Verträglichkeit deutlich beeinträchtigen.

Wenn Sie dennoch Alkohol trinken möchten: halten Sie ihn sehr gering und achten Sie auf Warnsignale (z. B. starke Müdigkeit, Verschlechterung der Stimmung). Im Zweifel ist vollständiger Verzicht die sicherste Option.


10) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Citalopram kann mit verschiedenen Wirkstoffen interagieren. Besonders wichtig sind:

  • Andere serotonerge Arzneimittel (z. B. bestimmte Antidepressiva, Triptane gegen Migräne, manche Schmerzmittel wie Tramadol, Johanniskraut): Risiko für Serotonin-Syndrom möglich.
  • Arzneimittel, die den Serotonin-Abbau beeinflussen (Leberenzyme): können Citalopram-Spiegel erhöhen.
  • Medikamente, die das QT-Intervall beeinflussen oder das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöhen: Citalopram kann in bestimmten Konstellationen die elektrische Herzaktivität beeinflussen.
  • Blutgerinnungshemmende Mittel (z. B. bestimmte Gerinnungshemmer oder Thrombozytenhemmer): erhöhtes Risiko für Blutungen möglich.
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) (z. B. Ibuprofen, Diclofenac): Kombination kann das Blutungsrisiko erhöhen.
  • Arzneimittel gegen Übelkeit oder bestimmte Antibiotika: können ebenfalls das Herzrhythmusrisiko beeinflussen (kontextabhängig).

Praktische Empfehlung: Informieren Sie Ihre medizinische Betreuung oder Apotheke über alle Medikamente, Nahrungsergänzungen und gelegentlich verwendete Präparate (z. B. Schlafmittel, Migränemittel, Johanniskraut).


11) Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen (Sicherheitsprofil)

Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei Citalopram Nebenwirkungen auftreten. Häufig sind bei Beginn vorübergehende Anpassungsreaktionen.

Häufige bzw. typische Nebenwirkungen (können anfangs stärker sein)

  • Übelkeit, Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen (Einschlafprobleme oder vermehrtes Wachsein)
  • Müdigkeit oder im Gegenzug Unruhe
  • Schwindel
  • Verminderter Appetit
  • Sexuelle Funktionsstörungen (z. B. verzögerter Orgasmus)

Wichtig: wann sofortige Abklärung nötig ist

Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn ernsthafte Warnzeichen auftreten, z. B.:

  • Zeichen eines Serotonin-Syndroms (z. B. starke Unruhe, Verwirrtheit, Fieber, starkes Schwitzen, Zittern, Durchfall)
  • Hinweise auf starke allergische Reaktionen (Atemnot, Schwellungen, Nesselsucht)
  • Herzrasen, Ohnmacht, starke Schwindelanfälle (können Herzrhythmusprobleme anzeigen)
  • Sehr ausgeprägte Stimmungseintrübung oder gefährdende Gedanken

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die Sie beunruhigen oder die Ihren Alltag stark beeinträchtigen, sprechen Sie bitte rasch mit Ihrer medizinischen Betreuung.

Absetzsymptome (wichtig beim Stoppen)

Beim plötzlichen Absetzen können Entzugssymptome auftreten, z. B. Schwindel, Reizbarkeit, grippeähnliche Beschwerden, Schlafprobleme, „Stromschlag“-Gefühle. Deshalb wird ein langsames Ausschleichen empfohlen.


12) Praktische Anwendungstipps

  • Verlässlichkeit: Nehmen Sie Citalopram täglich zur gleichen Zeit.
  • Geduld mitbringen: Wirkungsbeginn braucht Zeit. Bewerten Sie die Therapie nicht „am ersten Tag“.
  • Nebenwirkungen beobachten: Notieren Sie wichtige Veränderungen (Schlaf, Unruhe, Übelkeit), um bei Bedarf gezielter nachsteuern zu können.
  • Bei Übelkeit: probieren Sie ggf. Einnahme mit dem Essen und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Schlafhygiene: Regelmäßige Zeiten, moderates Licht am Morgen, Bildschirmreduktion abends unterstützen den Therapieerfolg.
  • Vermeiden Sie Eigenanpassungen: Dosisänderungen oder Absetzen sollten nur nach Rücksprache erfolgen.

13) Alternative Optionen (wenn Citalopram nicht passt)

Falls Citalopram nicht ausreichend wirkt oder Nebenwirkungen nicht verträglich sind, gibt es in der Praxis häufig Alternativen. Diese Entscheidung wird individuell getroffen.

Mögliche Alternativen (allgemein)

  • Andere SSRI (z. B. Sertralin, Escitalopram – je nach Land/Indikation)
  • SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer)
  • TZA/andere Antidepressiva mit unterschiedlichem Wirkprofil
  • Psychotherapie als Ergänzung oder Alternative (abhängig von Schweregrad und Zielsetzung)

Hinweis: Wechsel zwischen Wirkstoffen sowie „Cross-Tapering“ erfordern Erfahrung, um Risiken zu minimieren. Sprechen Sie mit Ihrer medizinischen Betreuung über die sinnvollste Strategie.


14) Österreich: Markt- und Rechtskontext (allgemein)

In Österreich sind Arzneimittel grundsätzlich in einem regulatorischen Rahmen zugelassen und müssen die gesetzlichen Anforderungen zu Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit erfüllen. SSRI wie Citalopram sind in der Regel gut untersucht und breit eingesetzt.

  • Zulassung: Indikationen und Dosierungen richten sich nach der jeweils gültigen Fach- und Gebrauchsinformation.
  • Arzneimittelrecht: Die Abgabe erfolgt nach den jeweiligen Vorgaben (z. B. Abgabekategorie).
  • Pharmakovigilanz: Unerwünschte Wirkungen können gemeldet werden, damit Sicherheitsinformationen fortlaufend verbessert werden.

Für die Patient:innenseite bedeutet das: Produktinformationen, Warnhinweise und wichtige Wechselwirkungspunkte sind in der Gebrauchsinformation und in aktuellen Sicherheitsübersichten enthalten.


15) Aktuelle Hinweise & „Recent Guidance“ (Stand der Praxis)

In den letzten Jahren wurden SSRI häufig in Bezug auf mehrere Sicherheitsaspekte in den Mittelpunkt gerückt, insbesondere:

  • Suizidales Risiko in der Anfangsphase: Engmaschige Beobachtung zu Therapiebeginn bzw. bei Dosisänderungen wird empfohlen.
  • Serotonin-Interaktionen: Besonders bei Kombinationen mit anderen serotonergen Wirkstoffen.
  • QT-Risiko (Herzrhythmus): Bei prädisponierten Patient:innen und bestimmten Arzneimittel-Kombinationen ist Vorsicht geboten.
  • Hyponatriämie (niedriger Natriumspiegel): Risiko kann bei bestimmten Patientengruppen erhöht sein (z. B. ältere Menschen).
  • Ausschleichen statt abruptes Stoppen: Konsistente Empfehlung zur Minimierung von Absetzsymptomen.

Da sich konkrete Empfehlungen je nach Land, Produkt und Risikoprofil unterscheiden können, ist es sinnvoll, bei Unsicherheiten die Informationen in der Packung oder die Beratung in der Apotheke zu nutzen.


16) Verfügbarkeit, Lieferung und Verordnungshinweise in der Online-Apotheke

In einer Online-Apotheke können Citalopram-haltige Produkte in der Regel je nach Verfügbarkeit des jeweiligen Herstellers geliefert werden. Verfügbarkeit und Lieferzeit hängen von Lagerbestand, Versandroute und Stärke/Dosierung ab.

  • Lieferung: Versand innerhalb Österreichs üblicherweise zu den üblichen Laufzeiten.
  • Verfügbarkeit: Kann je nach Packungsgröße und Wirkstärke schwanken.
  • Retouren/Umtausch: Für Arzneimittel gelten je nach Kategorie und Versiegelung spezielle Regeln.
  • Rückfragen: Bei Unsicherheit zu Dosierung oder Produktform hilft der Kundenservice.

Tipp: Prüfen Sie vor Abschluss der Bestellung die genaue Wirkstärke (mg) und Darreichungsform, damit Sie das richtige Präparat erhalten.


17) FAQ – Häufige Fragen zu Citalopram

Wie lange dauert es, bis Citalopram wirkt?

Oft zeigen sich erste Effekte nach 1–2 Wochen. Eine realistische Beurteilung erfolgt häufig nach 4–6 Wochen. Bei vielen Patient:innen stabilisiert sich die Wirkung anschließend weiter.

Kann ich Citalopram mit Essen einnehmen?

Ja. In der Regel ist Einnahme mit oder ohne Nahrung möglich. Wenn Ihnen übel ist, kann die Einnahme mit einer Mahlzeit die Verträglichkeit verbessern.

Ist Alkohol während der Einnahme erlaubt?

In der Regel wird davon abgeraten, weil Alkohol Stimmung und Nebenwirkungen verstärken kann. Wenn Sie Alkohol konsumieren, tun Sie dies höchstens in sehr geringen Mengen und achten Sie auf Ihre Reaktion.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie die vergessene Dosis nach Möglichkeit ein, sobald Sie es merken. Ist jedoch schon bald die nächste Einnahmezeit, lassen Sie die vergessene Dosis aus und setzen Sie den Plan wie gewohnt fort. Verdoppeln Sie nicht. Halten Sie sich dabei an die Hinweise in der Packungsbeilage.

Kann ich die Einnahme plötzlich stoppen?

Das sollten Sie ohne Rücksprache nicht tun. Ein abruptes Absetzen kann zu Absetzsymptomen führen. Üblicherweise wird das Medikament langsam ausgeschlichen.

Welche Nebenwirkungen sind besonders häufig zu Beginn?

Häufig sind Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafveränderungen sowie Unruhe oder Müdigkeit. Viele Nebenwirkungen werden mit der Zeit schwächer, aber wenn sie stark sind oder anhalten, ist eine Abklärung sinnvoll.

Gibt es Hinweise zu Herzrhythmus oder QT?

Citalopram kann in bestimmten Konstellationen das QT-Intervall beeinflussen. Wichtig ist, dass Sie bei relevanten Herzproblemen oder bei Kombinationen mit bestimmten Medikamenten medizinisch beraten werden.

Kann Citalopram die Fahrtüchtigkeit beeinflussen?

Möglich. In der Startphase oder bei Dosisänderungen können Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Fahren Sie vorsichtig, bis Sie wissen, wie Sie reagieren.

Welche Medikamente sollte ich besonders beachten?

Besonders relevant sind Kombinationen mit anderen serotonergen Wirkstoffen, Blutverdünnern und Arzneimitteln, die Herzrhythmus oder Serotonin-Abbau beeinflussen. Eine komplette Liste finden Sie in der Packungsbeilage bzw. lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

Ist Citalopram auch für längere Therapien geeignet?

Häufig ja. Bei vielen Patient:innen ist eine längerfristige Erhaltungstherapie sinnvoll, um Rückfälle zu vermeiden. Die Dauer hängt jedoch von Verlauf und individueller Situation ab.


18) Kurz-Zusammenfassung

  • Wirkung: Citalopram erhöht die Serotonin-Verfügbarkeit und kann so Stimmung und Angst reduzieren.
  • Beginn: Erste Effekte nach 1–2 Wochen, volle Wirkung oft nach 4–6 Wochen.
  • Einnahme: Üblicherweise einmal täglich; Timing kann an Schlaf und Nebenwirkungen angepasst werden.
  • Alkohol: möglichst vermeiden, da Nebenwirkungen und Stimmung beeinflusst werden können.
  • Wechselwirkungen: Besonders wichtig mit serotonergen Medikamenten und jenen, die Herzrhythmus/Blutungsrisiko beeinflussen.
  • Sicherheit: Nebenwirkungen können zu Beginn auftreten; bei Warnzeichen sofort abklären.

Wenn Sie Fragen zur richtigen Anwendung oder zu einem möglichen Medikamentenmix haben, wenden Sie sich an eine medizinische Fachperson oder in Ihrer Apotheke. So lässt sich Citalopram optimal und sicher in Ihren Alltag integrieren.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

10mg, 20mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill