Stendra (Avanafil) – Patienteninformation für Österreich
Stendra mit dem Wirkstoff Avanafil ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der PDE‑5‑Hemmer zur Behandlung der Erektionsstörung (erektile Dysfunktion). Es unterstützt die natürliche Erektionsfähigkeit bei sexueller Stimulation. Diese Information hilft Ihnen, Wirkweise, Anwendung, mögliche Wechselwirkungen und praktische Hinweise besser zu verstehen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt nicht das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Wenn Sie Fragen zu Ihrer individuellen Situation haben, lassen Sie sich beraten.
1. Grundinformationen zum Produkt
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Wirkstoff | Avanafil |
| Wirkstoffgruppe | PDE‑5‑Hemmer |
| Anwendungsgebiet | Erektionsstörung (bei sexueller Stimulation) |
| Wirkeintritt | Je nach Person häufig innerhalb von ca. 15–30 Minuten |
| Form | Filmtabletten (je nach Packung) |
| Wichtige Voraussetzung | Sexuelle Stimulation ist erforderlich |
2. Wie Stendra wirkt (Wirkmechanismus)
Während sexueller Erregung führt der Körper u. a. zur Ausschüttung von Stickstoffmonoxid (NO) in den Penis. Dieses Signal aktiviert einen Botenstoff, der die glatte Muskulatur im Schwellkörper entspannt und dadurch die Blutzufuhr verbessert.
Avanafil hemmt das Enzym PDE‑5 (Phosphodiesterase‑5). Dadurch wird der Abbau von cGMP verlangsamt, was die Wirkung der körpereigenen Signalwege unterstützen kann:
- mehr Entspannung der Gefäß- und Schwellkörpermuskulatur
- verbesserte Blutfüllung bei sexueller Stimulation
- unterstützte Aufrechterhaltung einer Erektion
Wichtig: Stendra bewirkt keine Erektion ohne sexuelle Erregung. Es verbessert vor allem die Fähigkeit des Körpers, auf natürliche Erregung zu reagieren.
3. Pharmakokinetik – was passiert im Körper?
Die Pharmakokinetik beschreibt, wie der Wirkstoff aufgenommen, im Körper verteilt, umgebaut und ausgeschieden wird. Die folgenden Angaben sind typische Merkmale, die je nach Person variieren können:
- Resorption (Aufnahme): Avanafil wird nach Einnahme in den Blutkreislauf aufgenommen.
- Spitzenkonzentration (Cmax): wird nach Einnahme erreicht, häufig innerhalb von kurzer Zeit (Zeitfenster kann variieren).
- Verteilung: Avanafil verteilt sich im Körpergewebe.
- Metabolismus (Abbau): überwiegend über Leberenzyme (u. a. CYP‑System) abgebaut.
- Ausscheidung: erfolgt hauptsächlich über Stoffwechselprodukte und die Ausscheidungsorgane (v. a. über den Körperkreislauf).
- Wirksamkeit: abhängig von Dosierung, individueller Durchblutung/Erregbarkeit und Begleitfaktoren (z. B. Essen, Alkohol, andere Medikamente).
Praktisch bedeutet das: Der Zeitpunkt der Einnahme und die Zusammenarbeit mit bestimmten Lebensmitteln/Medikamenten können den Effekt spürbar beeinflussen.
4. Typische Anwendung – für wen ist Stendra gedacht?
Stendra wird angewendet zur Behandlung der Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) bei erwachsenen Männern. Das Arzneimittel unterstützt die Erektion nur bei ausreichender sexueller Stimulation.
Eine Erektionsstörung kann verschiedene Ursachen haben, z. B. Gefäßerkrankungen, hormonelle Faktoren, neurologische Ursachen, Nebenwirkungen anderer Medikamente, psychische Belastungen oder eine Kombination aus mehreren Faktoren. Wenn das Problem neu ist oder sich verschlechtert, ist medizinische Abklärung sinnvoll.
5. Indikationen (wann wird es eingesetzt?)
- Behandlung der erektilen Dysfunktion bei Erwachsenen
- Unterstützung der Erektionsfähigkeit bei sexueller Stimulation
Nicht vorgesehen ist die Anwendung bei anderen Formen von sexuellen Funktionsstörungen oder als allgemeines „Stärkungsmittel“ ohne entsprechenden Diagnosehintergrund.
6. Dosierung und Einnahmeschema
Die genaue Dosierung hängt von Ihrer individuellen Situation ab (z. B. Verträglichkeit, Begleiterkrankungen, andere Medikamente). Bitte halten Sie sich an die ärztliche/waswo-Anweisung und die Packungsbeilage.
Übliche Vorgehensweise (typisch)
- Start: häufig mit einer niedrigeren Dosis, die bei Bedarf angepasst werden kann.
- Bedarfsgesteuert: wird vor geplanter sexueller Aktivität eingenommen.
- Maximale Tageshäufigkeit: nicht häufiger als empfohlen einnehmen.
Timing – wann einnehmen?
Avanafil wird in der Regel vor dem geplanten Sexualkontakt eingenommen. Viele Anwender berichten über eine Wirkung bereits nach kurzer Zeit. Das genaue Timing kann individuell variieren.
- Planbar: häufig etwa 15–30 Minuten vor der sexuellen Aktivität
- Wenn es nicht „rechtzeitig“ wirkt: kann eine Anpassung von Timing oder Dosis in Absprache mit Fachpersonal sinnvoll sein
- Konsequenz: nehmen Sie es nicht „unbedingt jedes Mal zur gleichen Uhrzeit“, sondern orientieren Sie sich an Ihrem eigenen Muster der Verträglichkeit und an Vorgaben
Merksatz: Stendra wirkt am besten, wenn Sie es rechtzeitig vor dem geplanten Zeitpunkt einnehmen und die Interaktionen (v. a. mit Essen und manchen Medikamenten) beachten.
7. Nahrungseinflüsse – Essen und Stendra
Mahlzeiten können die Aufnahme von Avanafil beeinflussen und damit den Wirkeintritt verändern. Besonders eine fettreiche Mahlzeit kann die Wirksamkeit verzögern.
- Bei fettreichem Essen: kann es sein, dass die Wirkung später einsetzt.
- Bei leichteren Mahlzeiten: häufig besser planbar.
- Praktischer Tipp: wenn Sie wissen, dass ein bestimmtes Essen Sie „aus der Bahn wirft“, nehmen Sie die Tablette entsprechend früher oder planen Sie eine leichtere Mahlzeit.
Wenn Sie regelmäßig mit Mahlzeiten rund um den Einnahmezeitpunkt planen: notieren Sie für sich, wann Sie die beste Wirkung verspürt haben (ohne Gesundheits- oder Therapieanpassungen eigenständig vorzunehmen).
8. Alkohol – Kombinationen und Realitätscheck
Alkohol kann die Erektionsfähigkeit indirekt beeinflussen (u. a. durch Auswirkungen auf das Nervensystem, den Kreislauf und die Erregbarkeit). Zusätzlich kann Alkohol die subjektive Leistungserwartung und die Koordination reduzieren.
- Mäßiger Alkoholkonsum wird von vielen Anwendern toleriert, die Wirkung kann jedoch schwächer oder weniger zuverlässig ausfallen.
- Starker Alkoholkonsum kann die Wirkung deutlich beeinträchtigen und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.
- Sicherheitsaspekt: Bei Schwindel, Benommenheit oder Herzrasen vermeiden Sie weitere Aktivitäten und sprechen Sie mit Fachpersonal.
Empfehlung: Halten Sie Alkohol möglichst moderat und achten Sie auf Ihren Körper. Nehmen Sie nicht „gegen“ übermäßigen Alkoholkonsum ein.
9. Wichtige Wechselwirkungen mit Medikamenten
Wechselwirkungen können die Sicherheit und Wirksamkeit erheblich beeinflussen. Besonders relevant sind Medikamente, die den Abbau von Avanafil beeinflussen oder die Blutdruckwirkung verstärken.
Absolute No-Gos: Nitrate
Stendra darf nicht zusammen mit Arzneimitteln eingenommen werden, die Nitrate enthalten oder deren Wirkmechanismus über den NO/cGMP-Weg wirkt (z. B. bestimmte Mittel gegen Angina pectoris).
- Grund: Das kann zu einem starken Blutdruckabfall führen.
Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Apotheke unbedingt über alle Herz- und Kreislaufmedikamente.
Vorsicht mit „PDE‑5‑Hemmern“ anderer Art
- Nicht kombinieren mit anderen PDE‑5‑Hemmern (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil), außer es ist ausdrücklich durch medizinisches Fachpersonal vorgesehen.
- Grund: Erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen.
Wechselwirkungen mit bestimmten Enzymhemmern (z. B. bei Infektionen)
Einige Medikamente können die Konzentration von Avanafil im Körper erhöhen, z. B. bestimmte Antibiotika/Antimykotika oder HIV‑/Hepatitis‑Therapien (je nach Wirkstoffgruppe). In solchen Fällen kann eine Dosisanpassung oder ein anderer Plan erforderlich sein.
Alpha-Blocker und Blutdruckmittel
Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die den Blutdruck beeinflussen oder zur Behandlung von Prostatabeschwerden eingesetzt werden, kann ein zusätzlicher Blutdruckabfall auftreten.
- Ihr Arzt/Ihre Ärztin entscheidet, ob und wie die Kombination möglich ist.
- Bei Schwindel oder Kreislaufproblemen: sofort medizinisch abklären.
Weitere Substanzen
- Rauchen beeinflusst häufig die Durchblutung und kann die Erektionsfähigkeit insgesamt verschlechtern.
- Pflanzliche Produkte können ebenfalls Wirkstoffe enthalten, die Wechselwirkungen auslösen. Fragen Sie in der Apotheke nach.
10. Sicherheit und Sicherheitsprofil
Wie jedes Arzneimittel kann auch Stendra Nebenwirkungen verursachen. Viele Nebenwirkungen sind mild bis moderat und klingen meist von selbst ab. Dennoch sollten Sie auf Warnzeichen achten.
Häufige bzw. mögliche Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Gesichtsrötung (Flush)
- Schwindel
- Nasale Beschwerden (z. B. verstopfte Nase)
- Verdauungsbeschwerden (z. B. Übelkeit)
Seltene, aber wichtige Warnzeichen
- Anhaltende Erektion (Priapismus) – wenn die Erektion länger als empfohlen/üblich anhält (z. B. mehrere Stunden), sofort medizinisch handeln.
- Plötzliche Seh- oder Hörprobleme – bei plötzlich vermindertem Sehvermögen oder Hörverlust umgehend abklären.
- Starker Blutdruckabfall – Zeichen können Schwindel, Ohnmacht, ungewöhnliche Schwäche sein.
- Allergische Reaktionen – z. B. Hautausschlag, Schwellungen, Atemprobleme: Notfallabklärung.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die stark sind oder nicht abklingen, kontaktieren Sie bitte Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
11. Praktische Anwendungstipps
- Planen Sie den Zeitpunkt: nehmen Sie Stendra so ein, wie es für Sie am besten passt (häufig ca. 15–30 Minuten vorher; Essen kann die Zeit verändern).
- Nehmen Sie nicht „nach Gefühl“ mehrfach nach: halten Sie sich an Dosierungsvorgaben. Wenn es einmal nicht klappt, klären Sie mit Fachpersonal, ob Timing/Dosis angepasst werden sollen.
- Leichte Mahlzeit bevorzugen: besonders bei „Event“-Abenden kann eine fettreiche Mahlzeit den Effekt verzögern.
- Hydriert bleiben: vermeiden Sie extreme Flüssigkeitsmangelzustände.
- Realistische Erwartungen: Stendra unterstützt die Erektion bei Stimulation; es ersetzt nicht die Notwendigkeit von Erregung.
- Stress und Müdigkeit: können die Wirkung beeinflussen – Schlaf und psychische Anspannung sind oft unterschätzt.
- Notieren Sie: Welche Dosis hat wie schnell gewirkt? Wie waren Essen/Alkohol/Stress? Diese Infos helfen bei der Optimierung.
12. Alternative Optionen (wenn Stendra nicht passt)
Je nach Ursache der erektilen Dysfunktion und Ihren Begleiterkrankungen gibt es unterschiedliche Ansätze. Häufige Alternativen sind:
Weitere PDE‑5‑Hemmer
- Sildenafil (unterschiedlicher Wirkeintritt und Wirkdauer)
- Tadalafil (oft längere Wirkzeit)
- Vardenafil (ähnliche Wirkgruppe, anderer Wirkprofil-Charakter)
Wenn Stendra bei Ihnen nicht zuverlässig wirkt oder Nebenwirkungen verursacht, kann der Wechsel auf einen anderen Wirkstoff in Abstimmung mit Fachpersonal sinnvoll sein.
Ursachenbezogene Ansätze
- Lebensstil: Gewichtsmanagement, Bewegung, Rauchstopp, Schlafoptimierung
- Medizinische Abklärung: z. B. Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Hormonstatus
- Psychologische Unterstützung: bei Leistungsdruck oder Angstkomponenten
Bei bestimmten Ursachen können auch andere Therapien in Frage kommen (z. B. lokale Verfahren oder andere medikamentöse Strategien) – das ist individuell zu entscheiden.
13. Markt- und Rechtskontext für Österreich (Überblick)
In Österreich werden Arzneimittel grundsätzlich nach geltenden gesetzlichen Vorgaben in Verkehr gebracht und sind in der Regel apothekenpflichtig. Verfügbarkeit und konkrete Packungsgrößen können variieren.
Online-Apotheken informieren üblicherweise über Versandbedingungen, Verfügbarkeit im Lager sowie die erforderlichen Schritte zur Bestellung entsprechend den österreichischen und europäischen Regelungen (z. B. Identitäts- und Altersprüfung, sofern relevant).
Aktualität: Für die Behandlung der erektilen Dysfunktion gelten zudem medizinische Leitlinien und Fachempfehlungen, die regelmäßig überarbeitet werden. Achten Sie bei Unsicherheiten auf Rücksprache mit Ärztin/Arzt oder Apotheke.
14. „Recent guidance“ – was ist bei aktuellen Empfehlungen zu beachten?
In der Praxis werden bei PDE‑5‑Hemmern insbesondere folgende Punkte immer wieder betont:
- Herz-Kreislauf-Sicherheit: Vor allem bei bekannter Herzerkrankung ist die Verträglichkeit im Kontext der individuellen Risiken zu prüfen.
- Kontraindikationen einhalten: insbesondere die strikte Trennung von PDE‑5‑Hemmern und Nitraten.
- Wechselwirkungen vermeiden: besonders mit Enzymhemmern, Blutdruckmitteln und anderen relevanten Therapien.
- Bei anhaltenden Problemen: Ursache abklären lassen statt wiederholt „nur zu substituieren“.
Die praktische Anwendung orientiert sich an diesen Kerngrundsätzen – auch wenn sich Details in Einzelfällen unterscheiden können. Im Zweifel ist die Beratung in der Apotheke oder durch Fachärztinnen/Fachärzte der beste Weg.
15. Lieferung und Verfügbarkeit
Online ist Stendra je nach Bestand und Packungsangebot verfügbar. Typischerweise gelten:
- Verfügbarkeit: Lagerbestand kann sich täglich ändern.
- Lieferzeit: hängt von Bestellzeitpunkt und Versanddienst ab.
- Sendungsstatus: Bestellungen werden in der Regel mit Versandbestätigung und Sendungsverfolgung dokumentiert.
- Diskretion: übliche Versandprozesse sorgen für vertrauliche Zustellung.
Wenn eine Packung nicht auf Lager ist, informieren seriöse Anbieter transparent über Lieferzeiten oder Alternativen (z. B. andere Stärken, sofern verfügbar).
16. Häufige Fragen (FAQ)
Wie schnell wirkt Stendra?
Viele Anwender berichten über eine Wirkung innerhalb von ca. 15–30 Minuten. Das kann jedoch durch individuelle Faktoren, Stress, Erregungsgrad sowie Essen (v. a. fettreich) beeinflusst werden.
Kann ich Stendra „jederzeit“ einnehmen?
Stendra ist bedarfsgesteuert und wird vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen. Nehmen Sie es nicht unregelmäßig in kurzen Abständen nach, ohne Vorgaben zu berücksichtigen.
Wirkt es auch ohne sexuelle Stimulation?
Nein. Avanafil unterstützt die Erektionsfähigkeit bei sexueller Stimulation. Ohne Erregung kommt es normalerweise nicht zu einer zuverlässigen Erektion.
Darf ich Stendra zusammen mit Alkohol einnehmen?
Alkohol kann die Erektionsleistung beeinträchtigen und Nebenwirkungen verstärken. Mäßigkeit ist wichtig. Starker Alkoholkonsum kann die Wirkung deutlich reduzieren oder das Risiko erhöhen.
Warum soll ich es nicht mit Nitraten kombinieren?
Die Kombination kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen. Wenn Sie Mittel gegen Angina pectoris oder andere Nitrate einnehmen, müssen Sie dies zwingend berücksichtigen.
Welche Nebenwirkungen sind typisch?
Häufig sind z. B. Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Schwindel oder nasale Beschwerden. Bei starken Beschwerden, anhaltenden Symptomen oder Warnzeichen (z. B. anhaltende Erektion, Seh- oder Hörprobleme) kontaktieren Sie umgehend medizinisches Fachpersonal.
Was mache ich, wenn es bei der ersten Einnahme nicht klappt?
Ein einzelner Versuch sagt nicht immer alles aus. Faktoren wie Essen, Timing, Stress, Alkohol, Begleiterkrankungen und die richtige Dosierung spielen eine Rolle. Sprechen Sie bei wiederholtem Ausbleiben der gewünschten Wirkung mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder der Apotheke, damit eine Anpassung geprüft werden kann.
Ist Stendra für alle Männer geeignet?
Nicht für alle. Besonders bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Nitrate) oder relevanten Kontraindikationen ist Vorsicht geboten. Lassen Sie Ihre Medikation vorab prüfen.
Gibt es Alternativen zu Stendra?
Ja. Je nach Situation kommen andere PDE‑5‑Hemmer, ursachenbezogene Maßnahmen oder weitere Therapieoptionen infrage. In der Apotheke oder bei Fachpersonal können Sie Optionen vergleichen.
17. Kurze Zusammenfassung
Stendra (Avanafil) ist ein PDE‑5‑Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Es unterstützt die natürliche Erektionsfähigkeit bei sexueller Stimulation, indem es den Abbau eines wichtigen Botenstoffs (cGMP) hemmt. Der Wirkeintritt erfolgt häufig relativ schnell, und das Timing sowie Einflüsse wie Essen und Alkohol können die Wirkung verändern.
- Keine Wirkung ohne sexuelle Stimulation
- Nitrate nicht kombinieren (wichtig für die Sicherheit)
- Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten
- Nebenwirkungen ernst nehmen: bei Warnzeichen sofort abklären
Für eine sichere und passende Anwendung in Ihrem individuellen Fall: Bitte prüfen Sie Ihre aktuelle Medikation und lassen Sie sich beraten.

