Silvitra 100 mg/20 mg – Sildenafilcitrate + Vardenafil
Silvitra ist ein Kombinationspräparat mit Sildenafilcitrate 100 mg und Vardenafil 20 mg. Es wird in der Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzt, um die sexuelle Erregbarkeit zu verbessern und eine ausreichende Erektion zu unterstützen.
Die folgenden Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht die individuelle Beratung durch medizinisches Fachpersonal. Bitte achten Sie besonders auf Hinweise zu Sicherheit, Wechselwirkungen und richtiger Anwendung.
Produktinformationen (Überblick)
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Wirkstoffe | Sildenafilcitrate 100 mg + Vardenafil 20 mg |
| Wirkprinzip | Hemmung der PDE-5 (sildenafil-/vardenafil-typisch), Steigerung von cGMP im Schwellkörper |
| Einsatzgebiet | Erektile Dysfunktion (ERE) bei Männern |
| Typische Einnahme | Bedarfsorientiert vor geplanter sexueller Aktivität |
| Wichtig | Keine Einnahme bei gleichzeitiger Anwendung von Nitraten/„Nitro“-Präparaten oder Riociguat |
Wie wirkt Silvitra? (Wirkmechanismus)
Sildenafil und Vardenafil gehören zur Wirkstoffgruppe der PDE‑5‑Hemmer (Phosphodiesterase‑5‑Inhibitoren). Sie verstärken die Wirkung von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper. Bei sexueller Stimulation führt das zur Erhöhung von cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) in den glatten Muskelzellen des Penis.
- cGMP steigt → glatte Muskulatur im Schwellkörper entspannt sich
- Mehr Durchblutung → die Erektion kann leichter und stabiler erreicht werden
- Wichtig: Die Wirkung setzt in der Regel sexuelle Stimulation voraus
Silvitra wirkt damit nicht wie ein „direkter Stimulans“ des Penis, sondern unterstützt die physiologischen Abläufe, die bei Erregung ohnehin stattfinden.
Pharmakokinetik: Wie gelangt es in den Körper und wie lange wirkt es?
Die Pharmakokinetik beschreibt, wie schnell und wie lange die Wirkstoffe im Körper verfügbar sind. Da Silvitra eine Kombination aus zwei PDE‑5‑Hemmern darstellt, können die zeitlichen Effekte variieren.
Aufnahme und Wirkungseintritt
- Orale Einnahme: Die Wirkstoffe werden nach Einnahme über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
- Wirkbeginn: Üblicherweise innerhalb einer Zeitspanne, die von Person zu Person und von der Nahrungsaufnahme abhängt.
- Maximale Konzentration: Die Konzentration im Blut steigt typischerweise bis zum Erreichen eines Spitzenwerts innerhalb weniger Stunden an.
Verteilung und Abbau
- Die Wirkstoffe werden im Körper verteilt und anschließend vorrangig metabolisiert (v. a. in der Leber).
- Die Elimination erfolgt überwiegend über Stoffwechselprodukte (u. a. über den Harn).
Praktische Konsequenz: Für die Planung ist vor allem der Wirkbeginn relevant. Die Dauer der verfügbaren Wirkung kann – abhängig von Essen, individueller Empfindlichkeit und Stoffwechsel – unterschiedlich sein.
Typische Anwendung: Für wen ist Silvitra gedacht?
Silvitra wird bei erektiler Dysfunktion verwendet, wenn eine Erektion nicht oder nicht ausreichend erreicht bzw. aufrechterhalten werden kann.
Die Behandlung ist grundsätzlich für erwachsene Männer gedacht, deren Beschwerden durch medizinische Fachbewertung als erektile Dysfunktion eingeordnet wurden.
Indikationen (Wofür wird es angewendet?)
Die Hauptindikation ist:
- Erektile Dysfunktion (Einschränkung der Erektionsfähigkeit), wenn sexuelle Stimulation erforderlich ist, um eine Erektion herbeizuführen.
Dosierung und Einnahmeschema
Silvitra enthält fest dosierte Wirkstoffe. Da Dosierungen in der Praxis stark von Ausgangslage, Wirksamkeit und Verträglichkeit abhängen können, sollte eine individuelle Einstellung nach medizinischer Bewertung erfolgen. Auf der Website wird die typische Anwendung beschrieben.
Bedarfsorientierte Einnahme
- Üblicherweise einmalig vor geplanter sexueller Aktivität.
- Die Einnahme erfolgt nicht „regelmäßig täglich“, sondern entsprechend dem Bedarf.
Timing: Wann einnehmen?
Als Orientierung gilt:
- Viele Anwender nehmen den Wirkstoff ca. 30–60 Minuten vor der geplanten Aktivität ein.
- Bei manchen Personen kann der Beginn der Wirkung auch später erfolgen.
- Testen Sie die Verträglichkeit beim ersten Mal in einer Situation, in der Sie nicht „unter Zeitdruck“ stehen.
Hinweis: Das Timing kann durch Essen, Alkohol, individuelle Stoffwechselunterschiede sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beeinflusst werden.
Maximale Häufigkeit
Halten Sie die Vorgaben des Produkts sowie medizinische Empfehlungen ein. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Einnahmehäufigkeit.
Essen und Silvitra: Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln
Die Freisetzung und Aufnahme können durch Nahrungsaufnahme beeinflusst werden. Besonders fette Mahlzeiten können die Aufnahme verlangsamen.
- Leichte Mahlzeit: wirkt sich meist weniger aus.
- Sehr fettes Essen: kann den Wirkungseintritt verzögern und die Planbarkeit verschlechtern.
Praktischer Tipp: Für eine bessere Vorhersagbarkeit nehmen viele Anwender Silvitra entweder nach einer leichten Mahlzeit oder in moderatem Abstand zu einer großen fetten Mahlzeit ein.
Alkohol und andere Getränke
Alkohol kann die sexuelle Leistungsfähigkeit indirekt beeinflussen (z. B. durch Kreislaufeffekte, Müdigkeit, Stimmungseinflüsse) und kann in Kombination mit PDE‑5‑Hemmern die Blutdrucksenkung verstärken.
- Mäßiger Alkoholkonsum kann bei manchen Personen toleriert werden.
- Starker Alkohol erhöht das Risiko für Schwindel, Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.
Sicherheits-Hinweis: Wenn Ihnen bei der Kombination bereits früher schwindlig war oder Sie Kreislaufprobleme hatten, vermeiden Sie die Kombination oder reduzieren Sie stark.
Medikamenten-Wechselwirkungen
Wechselwirkungen sind bei PDE‑5‑Hemmern besonders wichtig. Bitte prüfen Sie Ihre Medikation sorgfältig. Im Zweifel fragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder eine Apotheke.
Absolut kritisch: Nitrate und Riociguat
Die gleichzeitige Anwendung von Sildenafil/Vardenafil mit bestimmten Wirkstoffen kann zu einer gefährlichen Blutdrucksenkung führen.
- Nitrate (z. B. bei Angina pectoris/Herzbeschwerden)
- Nitro-ähnliche Präparate (z. B. Glyceroltrinitrat)
- Riociguat (häufig bei pulmonalem Hypertonus)
Diese Kombinationen sollten nicht eingenommen werden.
Vorsicht mit Alpha-Blockern
Bestimmte Medikamente gegen Prostatabeschwerden (Alpha‑1‑Blocker) oder Bluthochdruck können ebenfalls den Blutdruck senken. In Kombination kann es zu Schwindel oder Kreislaufproblemen kommen.
Starke Hemmer/CYP-Wechselwirkungen
Bestimmte Arzneimittel können die Konzentration von PDE‑5‑Hemmern im Körper erhöhen (z. B. einige Antibiotika/Antimykotika oder HIV-Medikamente). Das kann die Nebenwirkungsrate erhöhen.
Starke Induktoren
Andere Wirkstoffe können die Konzentration senken und so die Wirkung reduzieren.
Blutdrucksenkende Medikamente
- Wenn Sie mehrere blutdrucksenkende Mittel einnehmen, kann die Kombination mit PDE‑5‑Hemmern den Blutdruck stärker abfallen lassen.
- Besonders relevant bei raschem Aufstehen (orthostatische Beschwerden).
Merksatz: Bitte geben Sie in der Apotheke/bei der ärztlichen Beratung alle Medikamente an – auch „nur gelegentliche“ Präparate sowie pflanzliche Produkte.
Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen
Silvitra wird im Allgemeinen gut vertragen, jedoch können je nach Person Nebenwirkungen auftreten. Besonders häufig sind Effekte, die durch die gefäßerweiternde Wirkung und die PDE‑5‑Hemmung erklärbar sind.
- Kopfschmerzen
- Gesichtsrötung (Flush)
- Schwindel
- Verstopfte Nase oder Nasenbeschwerden
- Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit)
- Sehstörungen (z. B. veränderte Farb- oder Lichtempfindung; selten)
Seltene, aber ernst zu nehmende Warnzeichen
Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Symptome auftritt:
- Brustschmerz, starke Luftnot oder Anzeichen eines Herzereignisses
- Ohnmacht oder starke anhaltende Kreislaufprobleme
- Plötzliche Sehverschlechterung oder starke Augenschmerzen
- Plötzliche Hörprobleme oder starkes Ohrensausen
- Sehr schmerzhafte Erektion, die länger anhält als üblich (Priapismus)
Wer sollte besonders vorsichtig sein?
- Bei relevanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen (insbesondere, wenn sexuelle Aktivität medizinisch eingeschränkt ist)
- Bei niedrigem Blutdruck oder Neigung zu Kreislaufreaktionen
- Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten mit relevanten Wechselwirkungen
- Bei bekannten Unverträglichkeiten auf PDE‑5‑Hemmer
Praktische Anwendungstipps für den Alltag
- Erstes Mal entspannt planen: Nehmen Sie es an einem Tag ein, an dem Sie nicht „unter Druck“ stehen.
- Leichte Mahlzeiten bevorzugen: Vermeiden Sie kurz vor der Einnahme große, sehr fetthaltige Speisen.
- Hydration: Achten Sie auf ausreichendes Trinken (ohne Übertreibung).
- Auf den Körper hören: Wenn Ihnen schwindlig ist, setzen Sie sich hin und vermeiden Sie riskante Situationen.
- Kein „Nachlegen“ bei fehlender Wirkung: Wenn es beim ersten Versuch nicht geklappt hat, vermeiden Sie eine spontane Mehrfach-Einnahme. Besprechen Sie das weitere Vorgehen.
- Sexuelle Stimulation erforderlich: Das Präparat unterstützt die Durchblutung – ersetzt aber nicht die Erregung.
Alternative Optionen (je nach Situation)
Je nach Ursache der erektilen Dysfunktion, Vorerkrankungen und individuellen Verträglichkeitsprofilen kommen verschiedene Alternativen infrage. In Österreich werden typischerweise folgende Optionen erwogen:
- Andere PDE‑5‑Hemmer (z. B. Wirkstoffe aus derselben Klasse, aber mit anderer Dosierung/Wirklänge)
- Änderung von Lebensstilfaktoren (z. B. Rauchstopp, Bewegung, Gewichtsmanagement)
- Ursachenbezogene Therapie (z. B. bei Diabetes, hormonellen Ursachen, Gefäßerkrankungen)
- Psychosexuelle Beratung, wenn Stress, Angst oder Leistungsdruck eine Rolle spielen
- Medizinische Alternativen bei Nichtansprechen (z. B. weitere Therapieverfahren nach ärztlicher Abklärung)
Wenn Silvitra nicht die gewünschte Wirkung zeigt oder Nebenwirkungen auftreten, kann eine Anpassung der Strategie sinnvoll sein.
Markt- und Rechtskontext in Österreich (verständlich eingeordnet)
In Österreich unterliegen Arzneimittel einem gesetzlichen Rahmen hinsichtlich Einstufung, Abgabe und Qualitätsanforderungen. Für die Nutzung und Verfügbarkeit gelten in der Praxis Regelungen zur ordnungsgemäßen Belieferung, Kennzeichnung und zu den Vorgaben der jeweiligen Arzneimittelzulassung.
Beim Online-Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Anbieter:
- eine legitime Verfügbarkeit sicherstellt,
- korrekte Produktinformationen bereitstellt,
- einen vertrauenswürdigen Lieferprozess bietet, und
- bei Fragen zu Anwendung/Verträglichkeit auf Beratungsmöglichkeiten verweist.
Aktuelle Hinweise/Guidance (allgemeine, praxisnahe Orientierung)
Aktuelle medizinische Empfehlungen zu PDE‑5‑Hemmern betonen typischerweise:
- Sicherheitsprüfung vor Beginn (Herz-Kreislauf, Blutdruck, relevante Begleitmedikation)
- Vermeidung gefährlicher Kombinationen (v. a. Nitrate/Riociguat)
- Langsames Herantasten an Wirksamkeit und Verträglichkeit, wenn Anpassungen möglich sind
- Beachtung von Warnsignalen (z. B. Sehstörungen, starke Kreislaufprobleme)
- Berücksichtigung der individuellen Ursachen der erektilen Dysfunktion
Da Silvitra zwei PDE‑5‑Wirkstoffe in einer Kombination enthält, ist eine besonders sorgfältige Abwägung von Verträglichkeit und Wechselwirkungen sinnvoll.
Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich
Die Verfügbarkeit kann je nach Bestand, Logistik und zulassungs-/verfahrensbezogenen Anforderungen variieren. In der Regel gilt:
- Lieferung innerhalb Österreichs abhängig vom Bestellzeitpunkt und der Versandoption.
- Verpackung & Diskretion: Viele Online-Apotheken legen Wert auf eine diskrete Zustellung.
- Transparenz: Lieferstatus und voraussichtliche Zustellzeiten sind üblicherweise im Kundenkonto einsehbar.
Bitte prüfen Sie vor der Bestellung die Angaben zu Verfügbarkeit, Versandarten, Bearbeitungszeit und Retouren-/Umtauschbedingungen auf der jeweiligen Shop-Seite.
FAQ zu Silvitra (Schnelle Antworten)
Wie schnell wirkt Silvitra?
Viele Anwender berichten von einem Wirkeintritt innerhalb von ca. 30–60 Minuten. Essen (insbesondere sehr fettige Mahlzeiten) und individuelle Unterschiede können den Zeitpunkt beeinflussen.
Muss ich es täglich einnehmen?
Silvitra wird üblicherweise bedarfsorientiert vor geplanter sexueller Aktivität eingesetzt. Befolgen Sie dabei die Hinweise zur Einnahmehäufigkeit.
Kann ich Silvitra zusammen mit einer großen Mahlzeit nehmen?
Eine sehr fetthaltige oder üppige Mahlzeit kann die Aufnahme verlangsamen. Wenn Sie die Wirkung planbar wünschen, ist oft eine leichtere Mahlzeit oder ein zeitlicher Abstand zur Einnahme hilfreich.
Darf ich Alkohol trinken?
Alkohol kann die Nebenwirkungsrate erhöhen und die Kreislaufreaktionen verstärken. Wenn Sie trinken, dann eher in Maßen. Bei Schwindel oder Unwohlsein verzichten Sie künftig auf die Kombination.
Warum darf ich keine Nitrate oder „Nitro“-Präparate gleichzeitig nehmen?
Nitrate und ähnliche Mittel können gemeinsam mit PDE‑5‑Hemmern zu einer gefährlichen Blutdrucksenkung führen. Deshalb ist die Kombination in der Regel nicht zulässig.
Was ist, wenn die Erektion nicht ausreichend klappt?
Es kann mehrere Gründe geben (z. B. Timing, Essen, Stress, zugrunde liegende Ursachen oder Wechselwirkungen). Vermeiden Sie eine spontane Mehrfach-Einnahme. Eine erneute Strategie sollte mit medizinischem Fachpersonal oder Apotheke besprochen werden.
Welche Nebenwirkungen sind am ehesten zu erwarten?
Häufig sind z. B. Kopfschmerzen, Gesichtsrötung und Schwindel. Selten, aber ernst: anhaltende starke Kreislaufprobleme, starke Sehstörungen oder eine sehr schmerzhafte lang anhaltende Erektion.
Gibt es Risiken für Menschen mit Herzproblemen?
Ja, weshalb eine medizinische Abklärung wichtig ist. Besonders entscheidend ist, ob sexuelle Aktivität medizinisch als unbedenklich gilt und ob relevante Begleitmedikation vorhanden ist.
Kann Silvitra die Ursache der erektilen Dysfunktion „heilen“?
Silvitra behandelt nicht die Ursache, sondern unterstützt die Erektion über einen Mechanismus der Durchblutungssteuerung. Wenn es wiederholt zu Problemen kommt, ist es sinnvoll, die Ursachen (z. B. Gefäße, Hormone, Diabetes, psychische Faktoren) abklären zu lassen.
Wichtige Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang
Nehmen Sie Silvitra nur so ein, wie es für Sie vorgesehen ist. Achten Sie auf die Hinweise zur Sicherheit, insbesondere auf mögliche Wechselwirkungen und Warnzeichen.
- Fahren Sie kein Auto, wenn Sie sich schwindlig fühlen.
- Bewahren Sie sich das „Notfallwissen“ auf: Bei schweren Symptomen medizinische Hilfe.
- Dokumentieren Sie Erfahrungen (Zeitpunkt, Essen, Wirkung, Nebenwirkungen) für ein besseres Gespräch mit Fachpersonal.
Wenn Sie weitere Fragen haben – z. B. zu Verträglichkeit, Kombinationen mit bestimmten Medikamenten oder zur passenden Strategie – finden Sie auf der Website häufig ergänzende Hinweise oder können sich an den Service wenden.

